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Aloe Vera

Eigenschaften

Aloe Vera bindet Feuchtigkeit in der Haut und festigt das Bindegewebe, wirkt juckreizlindernd, leicht antiseptisch, Narben werden gemildert, sie hilft bei schlecht heilenden Wunden, Geschwüren, Akne, Prellungen, Muskelverspannungen, Insektenstichen, Sonnenbrand und Brandwunden. In manchen Fällen wird Aloe Vera auch als Heilmittel bei Hepatitis, Asthma und Hautkrankheiten wie Akne und Schuppenflechte angewandt. Ärzte und Heilpraktiker setzen Aloe zur Pilzbehandlung und bei Giftbelastungen sowie bei Strahlenschäden ein.

Inhaltsstoffe

Aloe Vera besitzt mehr als 220 einzelne Wirkstoffe, die sich in ihrer Zusammensetzung und Synergie als starkes Heilmittel einsetzen lassen. Die Heilkräfte können sowohl mit einzelnen Bestandteilen der Pflanze als auch mit der Gesamtpflanze erreicht werden. Von den Inhaltsstoffen der Aloe konnten bereits über 160 nachgewiesen werden, darunter die Vitamine A, C, E und die wichtigsten aus dem B-Komplex, Enzyme, Mineralstoffe, sowie Spurenelemente, pflanzliches Eiweiß und essentielle Fettsäuren.

Anbau und Verarbeitung

Die Aloe-Vera-Pflanze ist eine wahre Überlebenskünstlerin. Da sie sehr lange Zeit ohne Wasser auskommen kann - sie speichert es in ihren eigenen fleischigen Blättern - ist sie auch in der Wüste beheimatet. Sie ernährt sich zu 98 % von Luft. Zu viel Wasser kann das Konzentratverhältnis der Inhaltsstoffe im Blattinneren verringern, deshalb hängen die Eigenschaften vor allem vom Klima und den Witterungsbedingungen im Anbaugebiet ab. Aloe-Vera-Pflanzen werden vor allem in Gebieten angebaut, in denen viel Sonne und geringe Temperaturunterschiede herrschen. Große Temperaturunterschiede können nicht nur das Wachstum der Pflanze beeinträchtigen, sondern auch den Anteil der Wirkstoffe.

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